EU: Bürger sollen mehr Strom sparen
Vor etwas mehr als drei Monaten ist sie passiert, eine der größten Katastrophen in der Geschichte der Kernkraft. Seit diesem Ereignis wird heftig darüber diskutiert, ob man lieber auf Atomkraftwerke verzichten soll, oder nicht. Wo soll man aber die benötige Energie herbekommen, wenn nicht über solche Energiekolosse? Aus erneuerbaren Energien, die ungefährlich, aber teuer sind? Oder etwa aus Kohlekraftwerken, die zwar billig sind, aber die Umwelt belasten? Eines ist sicher: Der Strompreis wird auf Dauer steigen. Die Frage ist nur, wie stark. Weniger Verbrauch - weniger Kosten Wenn der Preis pro kWh steigt, bleiben dem Verbraucher nur zwei Möglichkeiten: Die höheren Kosten akzeptieren, oder weniger Energie verbrauchen. Letzteres ist eines der großen Ziele der europäischen Union. Einige Schritte hierfür wurden auch schon eingeleitet. So gibt es mehr Energiesparlampen zu kaufen und die stromfressenden 100-Watt-Glühbirnen wurden verboten. Auch sollen Hersteller dazu verpflichtet werden, sparsamere Geräte zu entwickeln. So sollen bis 2013 30% der Energie, die neue Geräte benötigen, eingespart werden. Allerdings stößt dieser Gesetzesentwurf auf Widerstand. Es bleibt also erst einmal noch offen, ob die Geräte wirklich effizienter werden. Tarife vergleichen lohnt sich Selbst wenn man seinen Verbrauch reduziert, aber vor allem, wenn dies nicht so leicht möglich ist, lohnt es sich oftmals die Tarife der verschiedenen Anbieter zu vergleichen. Dies kann man auf Vergleichsportalen wie zum Beispiel strompreisrechner.org machen. Gerade jetzt, durch den beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie erhöhen viele Anbieter die Preise. Eine solche Preiserhöhung räumt den Kunden aber auch ein Sonderkündigungsrecht ein, das man nutzen kann, wenn man einen besseren Tarif gefunden hat. Fazit Strom sparen, wie es die EU fordert, schont die Umwelt und auch den Geldbeutel. Aber auch wenn viel dafür getan wird, ist dies nicht uneingeschränkt möglich. Um die Kosten so gering wie möglich zu halten, sollte man die Anbieter vergleichen. Wählt man dann vielleicht auch noch einen Öko-Tarif, hilft man der Umwelt und spart möglicherweise auch noch Geld, gegenüber seinem alten Tarif.